MAISON RÉGIONALE DES ARTS DE LA TABLE
La Maison Régionale des Arts de la Table
(regionales Haus der Tischkunst)
In Frankreich einzigartig, das erste vollständig unserer Ernährung, der alltäglichen und der der festlichen Tafeln, gewidmete Museum. Das Maison Régionale des Arts de la Table bietet allen, Burgundern und Freunden auf der Durchreise, eine Entdeckung bzw. Wiederentdeckung der Tischkunst, die wir in unserer ständigen Hast nicht gebührend schätzen.
Seit 1981 öffnet das Maison Régionale des Arts de la Table, das in den ehemaligen Saint-Pierre-Hospizen (17. Jahrhundert) untergebracht ist, seine Pforten für eine 7-monatige Ausstellung über wesentliche Elemente der Lebenskunst: Ernährung, Gastronomie, Naschhaftigkeit… und die Tischkunst…
Das Maison Régionale des Arts de la Table hat 2009 die Kulturtrophäe für Tourismus in Burgund erhalten. Es bleibt seiner ursprünglichen Aufgabe treu, die Besucher über Haushaltsgegenstände, nützliche Gegenstände und Formteile, die die Geschichte der Tischkunst nachzeichnen, zu belehren.
AUSSTELLUNG 2015
Ausstellung „Histoire, brèves et nouvelles dans l’assiette… assiètes parlante, assiettes historiées“ (Geschichte, Witze und Neuigkeiten auf dem Teller… sprechende Teller, verzierte Teller)
Jährliche Ausstellung des Maison Régionale des Arts de la Table
Im 18. Jahrhundert tauchen Fayencen mit Namen auf, die einen Vornamen oder einen Familiennamen mit dem Bild von einem Beruf oder einem Namenspatron verbinden. Dann, von 1789 bis 1799, lockert sich alles, man spricht und man zeigt sich in aller Öffentlichkeit: die Teller erzählen die bewegte Geschichte der französischen Revolution und verbreiten die neuen Ideen. Damals gedeihen Sprüche wie „Vive le Roy“ (es lebe der König), „Vive la Nation“, (es lebe die Nation) oder Allegorien der Gerechtigkeit oder der Gleichheit.
Wie es häufig der Fall ist, wird in England in der Mitte des 18. Jahrhunderts das Abziehbildverfahren erfunden, eine Art der Übertragung der Verzierungen, die die technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Herstellung von Steingut verändert hat. Dieses neue Druckverfahren verbreitet sich in Frankreich ab den 1830er Jahren. Es handelt sich zumeist um Dessertteller, die in Serien herausgebracht werden und deren Themen die Aktualität des sozialen Lebens im 19. Jahrhundert widerspiegeln: die Geschichte Frankreichs, die touristische oder in ihre koloniale Größe gehüllte Geographie, die großen Fürstenfamilien, die Weltausstellungen, die neuesten technischen Errungenschaften wie die Eisenbahn oder das Automobil, die Fabeln von La Fontaine, Geschichten von Jagd und Reiten.
Um Festessen zu verschönern, gibt es eine Vielzahl von Scharaden, Bilderrätseln, Rätseln und Sprichwörtern aller Art. Der unumgängliche Frohsinn der Schwadron macht ein lächelndes und fröhliches Bild von der französischen Armee populär, bevor der 1. Weltkrieg es an grausamere Realitäten erinnert. Wenn man diese Teller umdreht, findet man die Stempel bekannter Manufakturen: Gien, Creil-Montereau, Choisy-le-Roi, Saint-Amand oder, für Lothringen, Sarreguemines, Lunéville und Longwy.
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